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Ein Resümee: Putzen früher und heute

Egal ob privat oder gewerblich: Das Putzen kann viel Zeit in Anspruch nehmen, die insbesondere für Unternehmen auch mit hohen Kosten verbunden ist. Durch moderne Reinigungsgeräte kann der dafür notwendige Aufwand allerdings auf ein geringes Maß reduziert werden - vor einigen Jahren war die Reinigung hingegen noch mit erheblich größerem Aufwand verbunden. Elektrische Helfer, die heute selbstverständlich sind, waren nicht vorhanden, und auch die Putzmittel setzten häufig auf Muskelkraft.

Teppichreinigung ohne Staubsauger: schweißtreibende Angelegenheit

Die Bodenreinigung erfolgte in vielen Haushalten noch bis Ende der Fünfziger Jahre täglich: Die Wohnfläche pro Person war vergleichsweise klein, dementsprechend wurden die Böden schnell dreckig. Zu dieser Zeit war ein unbehandelter Holzboden durchaus üblich, was den Aufwand noch einmal erhöht. Unbehandeltes Holz nimmt leichter Schmutz auf, außerdem ist der Widerstand im Vergleich zu Parkett oder Laminat höher. Zudem trocknet das Holz auch bei Weitem nicht so schnell. Staubsauger waren noch nicht vorhanden, also musste in jedem Fall gefegt werden - mit der groben Struktur und den vielen Ritzen kein leichtes Unterfangen. Konnte der Dreck nicht mehr durch das feuchte Wischen entfernt werden, war es durchaus üblich, dass der Boden "gespähnt" wurde. Dabei wurde wie beim Hobeln in mühevoller Handarbeit die oberste Schicht des Holzes abgetragen. Um die Widerstandsfähigkeit der Böden zu erhöhen, wurden sie in der Regel mit Wachs versiegelt. Dieses als Bohnern bekannte Verfahren war lange noch bei der Bundeswehr bekannt: Bohnerwachs wurde dabei mit Terpentin vermischt und auf den Holz- oder Linoleumboden aufgetragen. Durch das Terpentin schmolz der Wachs und drang in in den Boden ein. Mit einer Bohnermaschine wurde der Boden dann so geschrubbt, dass er den typischen Glanz erhielt. Die Mühevolle Arbeit musste übrigens mindesten jährlich wiederholt werden. Im gewerblichen Bereich dürfte vor allem die Erfindung der Kehrmaschine für Erleichterung gesorgt haben: Selbst größere Fabrikhallen wurden von Hand gefegt und gewischt - zumeist durften Lehrlinge diese Arbeit verrichten.

Fenster mit klarem Wasser gereinigt

Auch das Fensterputzen war damals noch mit einem größeren Aufwand verbunden: Anstelle der heutigen Reiniger, die das Glas streifenfrei säubern, wurde früher in der Regel mit klarem, kaltem Wasser geputzt. Dadurch mussten die Scheiben oft mühevoll geschrubbt werden, um alle Verschmutzungen zu entfernen. Damit keine Kalkränder entstehen, war es zudem üblich, die Fenster abzuledern. Heute kann ebenfalls auf einfaches Wasser gesetzt werden: Durch moderne Technologien wie beispielsweise Dampfreiniger ist es aber möglich, die Kraft des Wassers und der Hitze für sich arbeiten zu lassen. Der Chemieverzicht spart Geld, schützt die Gesundheit und reduziert auf Dauer die Reinigungskosten. Auch Teppiche waren aus der Sicht der damaligen Hausfrau auch kein Vergnügen: Während der Staubsauger die Reinigung heute effizient meistert, war es früher üblich, die Teppiche auszuklopfen. Dabei wurden sie über eine Teppichstange gelegt und dann mit einem Teppichklopfer bearbeitet, sodass der Schmutz durch die Muskelkraft auf den Boden fiel.

Fazit: Moderne Technik erleichtert das Putzen

Gründliches Putzen ist heute weitaus einfacher möglich, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Hilfreich ist besonders die technische Entwicklung der letzten Zeit: Denn mit modernen Dampfreinigern beispielsweise ist nicht nur eine schnelle Reinigung möglich, vor allem der Verzicht auf Chemikalien schafft Vorteile. In Unternehmen kann dadurch die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt werden, gleichzeitig reduzieren sich die Kosten für Reinigungsmittel. Im privaten Haushalt dürften durch eine chemiefreie Reinigung besonders die um das Wohl der Kinder besorgten Eltern beruhigt sein.

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